Festansprache von Gemeindeammann Hans Heeb (1978)
über die  Frühzeit von Ermatingen

In seiner Festansprache gab der Gemeindeammann Heeb einen historischen Rückblick mit wichtigen Informationen über die Funde aus der Steinzeit, über die Pfahlbauten zwischen Staad und Westerfeld sowie über die Kelten und Rätier. Die Kelten (Helvetier) wurden aber - besonders durch ihre Uneinigkeit - von den Julius Caesar im Jahre 58 v.Chr. bei Bibrakte besiegt. Zahlreiche Funde zeugen von der folgenden Römerzeit, die bis 402 n.Chr. dauerte. . . . .


Liebe Festgemeinde!

Es ist in unserer Gemeinde zur guten Sitte geworden, einzelne Werke für die Oeffentlichkeit in einem festlichen Rahmen der Gemeinschaft zu übergeben. Sei es ein Schulhaus, das Rathaus oder eine Turnanlage. Jedes Mal hat man der Werke in einem Festgottesdienst gedacht. Heute ist es zwar kein öffentliches Bauwerk, das der Gemeinde zum Gebrauch übergeben wird. Es ist eine kunstvoll geschaffene Tafel, auf der die Seelsorger der hiesigen christlichen Kirchen seit Anbeginn aufgezeichnet sind. Ein Geschichtswerk also - geschichtliche Daten in besonderer Form.

Die Geschichte - unsere Lehrmeisterin

Wer seine Heimat kennen und lieben, und ihre Eigenart verstehen will, wird dies erst recht tun können, wenn er ihre Geschichte kennt. Vorzeit und Gegenwart sind unzertrennbar miteinander verbunden; wer diese verstehen will, muss jene kennen. Nur zu oft sind wir zwar unachtsame Schüler der grossen und trefflichen Lehrmeisterin Geschichte. Goethe sagte zwar einst von der Geschichtsschreibung, dass diese eine Art sei, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen. Das mag in gewissen Fällen zutreffen. Doch meine ich, dass die Geschichte eine Wissenschaft sei, die uns durch Beispiele lehrt. Geschichte und Geschichtsforschung richtig betrieben und verstanden, soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten. Wenn die heute festlich übergebene Tafel mit der Aufzeichnung der Pfarrherren unserer Gemeinde in diesem Sinne das Interesse an der Geschichte im allgemeinen und der Gemeindegeschichte im besonderen zu wecken vermag, so meine ich, dass sie ihren Zweck erfüllt. So wird auch der Stifter des Dokumentes über sein Geschenk an die Gemeinde vollends befriedigt sein. Freilich sind es nicht nur die hier aufgezeichneten Pfarrherren, die aus der Geschichte unserer Gemeinde zeugen. Es sind ebenso die ungezählten bekannten und unbekannten Fischer und Bauern, Schiffsleute und Handwerker, Amtsleute und Richter, Männer und Frauen, die an der Entwicklung unseres Gemeinwesens teilhaben, die das Ihre zum Wohl oder Weh der Gemeinschaft beigetragen haben.

Faustkeil aus Stein -ältester Fund eines Menschen

Seit wann unser Land von Menschen besiedelt ist, wissen wir nicht genau. Den bisher ältesten Fund, der von menschlichem Leben in unserem Lande zeugt, hat im Jahre 1974 ein Schüler in Pratteln im Kanton Baselland entdeckt. Es ist ein Faustkeil aus Stein, dem man die Bearbeitung von Menschenhand deutlich ansieht. Der Archäologe Rolf d'Aujourd'hui datiert diesen Faustkeil in die Mindeleiszeit zurück. Der Mensch, der bei Pratteln seinen Faustkeil -gleichsam sein Taschenmesser verlor oder wegwarf, lebte also vor 350000 Jahren. Zwar war es noch kein «Moderner Mensch» im anthropologischen Sinne, nicht einmal ein sogenannterNeandertaler. Er dürfte viel eher einer jener stammesgeschichtlich frühen Menschenrasse angehört haben, die die Anthropologen als «Homo erectus» also als«aufrechtgehender Mensch» bezeichnen. In unserer Gegend zeugen von jenen fernen Tagen lediglich Pflanzenkolonien, die sich allen Klimawechseln anpassen konnten und heute noch munter gedeihen. Weniger leicht können eiszeitliche Tierreste nachgewiesen werden. Vom Urmenschen (Neandertaler) fehlt jede Spur.

Höhlenbewohner - nur Gäste

Bedenkt man aber, welche Rolle er nach den Funden in den Appenzeller und St. Galler Bergen (Wildkirchli-Ebenalp, Drachenloch bei Vättis, Wildmannlisloch im Obertoggenburg), im Schaffhausischen (Kesslerloch westlich von Thayngen) und im benachbarten Schwabenland gespielt hat, so kann man ihn für den Thurgau ebenfalls voraussetzen, wenn auch nur als Gast. Gewiss schlich der grobschlächtige Geselle wenigstens während den freundlicheren Zwischeneiszeiten auch hier dem Wilde nach, ohne bei der ausgesprochenen Höhlenarmut des Reviers hier endgültig Wohnsitz zu nehmen. Im vierten vorchristlichen Jahrtausend ändert sich allmählich das Bild. Die ältesten Funde auf dem Gebiet des Kantons Thurgau dürfen wir in die Zeit um 3000 vor Christus in das Neolitikum (jüngere Steinzeit) zurückdatieren. Es sind die wenigen Reste von Geräten, die die westischen Siedler im Gebrauch hatten. Man hat sie in den ältesten Steinzeitdörfern, so in Ermatingen, Steckborn,
auf der Insel Werd und in einem Ried bei Winterthur gefunden.

Pfahlbauer - erste Einwohner

Die Pfahlbauten von Ermatingen werden 1858 zum ersten Mal gemeldet und 1861 durch Mörikofer näher erforscht. Mörikofer berichtet, dass die ganze Bucht zwischen Staad und Westerfeld mit Pfählen, zum Teil aus Tannen-und gespaltenem Eichenholz besetzt sei. Notar und Ortsvorsteher August Mayer macht später darauf aufmerksam, dass schon lange vor der Entdeckunq im Volke die Sage gegangen sei, dass hier die ältesten Häuser von Ermatingen gestanden hätten. 1872 erforschte Dr. Nägeli die Siedlungsstätten am und im See. Unter seinen Funden fiel namentlich die grosse Zahl der Pfeilspitzen auf. Zahlreiche prähistorische Funde, die man in und um Er matingen gemacht hat, beweisen, dass unsere Gegend seit dem Neolitikum (4000 bis 1800 vor Christus), in der Bronzezeit (1800 bis 800 vor Christus), in der Hallstattzeit (800 bis 400 vor Christus) und in der Latemezeit (400 bis 58 vor Christus) durchgehend besiedelt
war.

Kelten und Rätier prägten unsere Kultur

Kelten und Rätier bewohnten in der Latèmezeit die Ostschweiz. Der Kulturkreis der Kelten reichte von Spanien über Oberitalien bis nach Ungarn und Irland. Die Kelten waren geniale Techniker ihrer Zeit und furchtlose und siegreiche Krieger. Sie galten in der zivilisierten Welt von Hellas und Rom als Schrecken der Zeit. Die Römer nannten sie «furor celticus», keltische rasende Ungetüme. Lanqe Zeit galten sie als unbesiegbar. Ihre militärischen Siege nützten ihnen jedoch weniq bis nichts. Nur im Kampfe gegen übermächtige Feinde waren sieeinig. Sonst waren sie in Sippen und Fraktionen aufgesplittert, untereinander unsolidarisch und konnten sich keiner gemeinsamen politischen Führung unterziehen. So konnten sie ihre militärischen Siege nie nützen. Sie waren ausgesprochene «Kirchturmpolitiker» und Separatisten. Haben sich wohl Erbanlagen unserer keltischen Vorfahren teilweise bis in unsere Zeit erhalten können?

Im Jahre 58 vor Chr. - Caesars Sieg bei Bibrakte

Im Jahre 58 vor Christus wurden sie trotz ihrer Wildheit von den gut geschulten und gut organisierten römischen Legionen unter der genialen Führung des Konsul und Feldherrn Julius Cäsar bei Bibrakte besiegt. Mit dieser Wende begann auch in Helvetien die Kolonisation durch die Römer. Auch aus der Römerzeit (58 v. Chr. bis 402 n. Chr.) zeugen zahlreiche Funde für die Besiedlung und Kolonisation unserer engeren Heimat. Notar Mayer berichtet in einer Schrift, dass in der Waldstättenzelg und in den Kirchenäckern der Ueberlieferung nach einst eine römische Stadt gestanden haben soll. Tatsächlich wurden dort verschiedentlich römische Münzen, Mauerreste und Ziegelbrocken aus der Römerzeit gefunden. Die Römer haben die unterworfenen keltischen Stämme romanisiert. Sie haben Europa für jene Zeit vorbildlich mit Strassen erschlossen, so dass Wirtschaft und Handel wie nie zuvor erblühten. Die Römer waren kluge Politiker, sehr gute Baumeister und hervorragende Oekonomen. Die ansässigen Kelten wurden in die römische Gutswirtschaft einbezogen. Zahlreiche Kulturpflanzen fanden in dieser Zeit Eingang in unseren geographischen Breiten. Hätten die Römer und ihre Untertanen nicht immer wieder gegen die von Norden nachdrängenden Germanen zum Kampfe antreten müssen, könnte man jene Zeit wohl als eine glückliche Zeit bezeichnen. Beim Uebergang vom vierten zum fünften Jahrhundert wurden die Römer durch die Germanen endgültig aus dem Gebiet diesseits der Alpen vertrieben und unterworfen. In den heute deutschschweizerischen und süddeutschen Gebieten liessen sich die Alemannen, ein germanischer Volksstamm, in unregelmässigen, offenen Dorfsiedlungen nieder. Das Land wurde von der Völkerschaft einzelnen Volksteilen, die anfänglich Hundertschaften, später Markgenossenschaften genannt wurden, zugewiesen. Diese überliessen das Ackerland den einzelnen Familien zur Nutzung. Das Weideland und der Wald wurde von der Markgenossenschaft gemeinsam bewirtschaftet. Eine solche Markgenossenschaft oder Twing bildeten auch die Bewohner der heutigen Kirchgemeinde Ermatingen. Zeugen von dieser Markgenossenschaft sind noch heute die Bürgerwaldungen. Die Miteigentumsrechte von Fruthwilen und Salenstein am gemeinsamen Zwingwald wurden in den Jahren 1520 bis 1530 durch Zuteilung entsprechender Waldteile abgel'öst, während das offene Land schon früher aufgeteilt und gegeneinander abgegrenzt wurde. Anno 1803 wurden die Wald rechte von Wäldi im Zwingwald gegen eine Entschädigung von 880 Gulden abgelöst. 1811 beschloss eine ausserordentliche Versammlung der Zwinggenossen von Ermatingen und Triboltingen, dass die gemeinsamen Waldungen von dato an mindestens noch 20 Jahre unverteilt bleiben sollen. Aus welchen Gründen sich anno 1825 die Aufteilung des ZwingwaIdes in den Ermatinger und Triboltinger Wald anbahnte, ob aus eigener Initiative der beiden Gemeinden oder infolge regierungsrätlichem Druck, lässt sich an Hand der konsultierten Dokumente nicht belegen. Alles Geschehen ist Werden, Vergehn und Auferstehn.

Fränkische Herrschaft

Um die Mitte des 6. Jahrhunderts machten sich neue Einflüsse geltend. Es erlangten die Franken die Oberherrschaft über das meiste von germanischen Völkern besiedelte Gebiet. Es entstanden die Grundherrschaften. Ermatingen war zu jener Zeit eine königliche fränkische Domäne. Sie hatte als solche lediglich an den königlichen Haushalt beizusteuern. Als «villa regalis» (königliche Domäne) wurde Ermatingen vom fränkischen Major Domus Karl Martell am 25. April 724 dem neu gegründeten Benediktinerkloster auf der Insel Reichenau geschenkt. Wie aus zahlreichen Dokumenten hervorgeht, erfreute sich Ermatingen während den Glanzzeiten des Inselklosters weitgehender Selbstverwaltung. Wohl waren die Aebte der Reichenau Orts-, Niedergerichts-und Kirchherren und die grössten Grundbesitzer in Ermatingen. Den Klostermeier, später Ammann genannt, den Stellvertreter des Abtes in weltlichen Dingen, bestimmte der Abt au§ der Mitte der Gemeinde. Den Bürgermeister und die Amtsleute für die Verwaltung der eigenen Gemeindeangelegenheiten konnten die Ermatinger frei wählen. Als im 12., 13. und 14. Jahrhundert immer mehr Abkömmlinge eines heruntergekommenen Adels in die klösterliche Gemeinschaft eintraten, die mehr die materielle Versorgung als die kösterliche Zucht und den selbstlosen Gottesdienst suchten, ging es mit dem Inseikloster bald einmal bergab. Unter diesem Niederga.lJg--'J.9Jt~n natürlLch auch die Untertanen des Gotte5=-..__ hauses zu leiden. Die Misswirtschaft des Landesherrn übertrug sich auch auf die Untertanengebiete und die Begehrlichkeit des Konvents an den irdischen Gütern wurde immer offensichtlicher. Die Pflichten und Rechte der Dorfleute gegenüber dem Gotteshaus Reichenau sind in der sogenannten Offnung, eine Art Verfassung, festgelegt. Die Gemeindeoffnung von Ermatingen ist 1403 abgefasst worden und stammt möglicherweise als mündliche Ueberlieferung aus noch älterer Zeit.

Seit 1458 eidgenössisch

Schon im September 1458 hatte die Thurgauische Landschaft den Eidgenossen Treue und Gehorsam geschworen. Für unsere Gegend war der Vorbehalt der Rechte des Klosters Reichenau von Wichtigkeit. Es betraf die Gerichte Ermatingen, Triboltingen, Steckborn, Mü"heim und Langen Erchingen (Langdorf-Frauenfeld), welche von reichenauischen Amtsleuten verwaltet wurden. Die genannten Vorbehalte hatten a"erlei Uebelstände zur Folge.
Ein Beispiel dafür: Dem eidgenössischen Landvogt in Frauenfeld oblag die sogenannte höhere Polizei. Die gerichtliche Aburteilung der Verbrecher musste aber durch das bischöfliche Gericht in Konstanz erfolqen. Derartige Kompetenzrivalitäten gaben natürlich Anlass zu ständigen Reibereien und Streitigkeiten. Erstaunlich ist, in welch kurzer Zeit die Ermatinger nach den Verwüstungen im Schwabenkrieg anna 1499 ihr Dorf und die Kirche wieder aufgebaut haben. Diese Tatsache zeigt einmal mehr, was ein Gemeinwesen vermag, wenn es zusammenhält. 1501 wurde bereits ein neues Ratsund Gese"enhaus gebaut.

1524 - Beginn der Reformation

1524 begann in Ermatingen die Reformation. 1528 war die Bevölkerung unserer Gemeinde vollständig reformiert. 1546 führte der Bischof von Konstanz bei der Tagsatzung in Baden Klage gegen den reformierten Glaubenszwang. Seither wird die Kirche St. Albuin und St. Sebastian in Ermatingen als paritätische Kirche benützt. Ich meine, dass wir darüber froh sein dürfen. Dieser Umstand fördert bestimmt die Toleranz und das Verständnis der beiden, dem gleichen Christentum verpflichteten Kirchen. Wir schätzen uns glücklich, dass wir deshalb diesen ökumenischen Gottesdienst feiern dürfen. Gegenseitige Achtung, gegenseitiges Verständnis und allseitige Toleranz sind auch unabdingbare Voraussetzungen für das Zusammenleben in der Gemeinschaft, in der Gemeinde, im Staat, in der Eidgenossenschaft und im ganzen Völkerverband.

Staat und Kirche in gutem Verhältnis

Ich bin froh darüber, dass bei uns ein gutes Verhältnis besteht zwischen den beiden Kirchen, aber auch darü ber, dass bei uns die Beziehungen Staat und Kirche im allgemeinen intakt sind. Die Kirchen erfüllen bei uns nicht nur ihr Lehr-und Hirtenamt, sie übernehmen auch wertvolle soziale und ethische Aufgaben, die der Staat bestimmt nur halb so gut und nur wesentlich kostspieliger erfüllen könnte. Die Initiative für eine vollständige Trennung von Staat und Kirche ist deshalb nicht nur unsinnig, sie ist auch unsozial. Der Initiative gebe ich an der uns noch bevorstehenden Volksabstimmung allerdings keine Chance auf Erfolg. Haben doch sämtliche 171 Zürcher Gemeinden am 4. Dezember 1977 eine gleiche Initiative auf kantonaler Ebene haushoch verworfen, der Kanton mit 227108 Nein gegen 82560 Ja. Diese und andere Initiativen zeigen einmal mehr, mit welch missionarischem, um nicht zu sagen demagogischem Eifer Minderheiten über die Mehrheiten des Volkes herrschen wollen.

Ohne Opferbereitschaft und ohne tätige Mitarbeit für das Gemeinwesen wird ganz besonders ein demokratisches Staatswesen, wie wir es haben, auf die Dauer einfach nicht bestehen können. Ich möchte diese Gelegenheit benützen, einmal mehr allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Opferbereitschaft gegenüber Staat, Kirche und Gemeinde zu danken. Danken möchte ich auch allen aufrichtigen und treuen Dienern des Staates und der Gemeinde und heute ganz besonders den Dienern der Kirche, vorab unsern beiden Pfarrern, für all ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinde, für uns alle. Ich danke Ihnen.


Die Kirchenchöre sangen «Allein Gott in der Höh' sei Ehr'». Pfarrer Heeb betete die Fürbitten:

Herr Jesus Christus! Wir kommen zu Dir und bitten Dich: Hilf uns, dass wir bereit werden, aufeinander zu hören, dass wir miteinander das Gespräch suchen, dass wir versuchen, einander zu verstehen, dass wir unsere Ueberzeugung gegenseitig achten. Lass uns versuchen, im andern das Gute zu entdecken und in ihm den Bruder zu sehen. Mach unseren Geist weit, damit wir nicht Anstoss nehmen an der Eigenart und an den Fehlern unserer Mitmenschen.

Lass uns alle dafür dankbar sein, dass Du uns immer wieder annimmst, dass Du uns immer wieder gnädig bist. Dann folgte das Gebet des Herrn. Ein Orqelspiel leitete zu den Mitteilungen und zum Danksagen an alle Beteiligten über. Dankerfüllt sang die Gemeinde: «Nun danket alle Gott». Die beiden Pfarrer spendeten der Gemeinde den aaronitischen Segen. Die Kirchenchöre trugen die Doxologie vor. Ein Orgelspiel schloss die kirchliche Feier.